Lange Nacht der Wissenschaften 2011

Impressionen 2011



Das Zentrum für Qualitätssicherung in Studium und Weiterbildung (ZQS) lud im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaften am Donnerstag, 28. April 2011 zu spannenden Vorträgen, interaktiven Präsentationen und interessanten Begegnungen ein. Dozentinnen und Dozenten gaben einen Einblick in die Vielfalt der Themen der Wissenschaftlichen Weiterbildung an der Universität Rostock. Interessenten konnten sich vor Ort zu aktuellen Weiterbildungsangeboten beraten lassen.

 

 

Raum 023

 

 

18 bis 18.45 Uhr: Grüne Gentechnik

 

Gentechnisch veränderte Pflanzen werden weltweit auf immer größeren Flächen angebaut. Mecklenburg Vorpommern hatte bis 2009 bundesweit die drittgrößte Anbaufläche gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Gentechnikindustrie versucht die Menschen von den angeblichen Vorteilen dieser Technologie zu überzeugen. Dennoch wächst die Kritik an Agro-Gentechnik, die meisten Menschen wollen keine gentechnisch veränderten Nahrungsmittel auf ihren Tellern. Ulrike Lange vom Rostocker Verein Soiziale Bildung zeigt in einem Vortrag mit anschließender Diskussion die Bedeutung von Gentechnik und ihre Folgen für Mensch und Natur auf. 

 

Raum 118

 

 

19 bis 20.30 Uhr: Was haben Sägespäne mit Toiletten zu tun? Neue technische Lösungen für Abwassersysteme in Entwicklungsländern. 

 

Die Verfügbarkeit von sauberem Trinkwasser, hygienischen Sanitäranlagen und funktionierenden Bewässerungssystemen gehört zu den zentralen Herausforderungen erfolgreicher Entwicklungshilfe. Der Diplomingenieur Paul Engelke zeigt neue Wege der Abwasserbewirtschaftung in Entwicklungsländern auf. Fäkalien und häusliches Abwasser werden konsequent als Wertstoffe betrachtet, die wiedergewonnen und verwertet werden können. Diese Systeme ermöglichen eine Rückführung der enthaltenen Nährstoffe als Düngemittel in die Landwirtschaft, einen sparsamen Umgang mit Wasser unter größtmöglicher Wiederverwendung und eine Rückgewinnung von Energie. Letztlich führt der Einsatz entsprechender Systeme auch zu einer Minimierung der umwelthygienischen Belastung der Gewässer und damit zu einem Rückgang wasserbedingter Erkrankungen.

 

21 bis 21.45 Uhr: Grüne Gentechnik

 

Gentechnisch veränderte Pflanzen werden weltweit auf immer größeren Flächen angebaut. Mecklenburg Vorpommern hatte bis 2009 bundesweit die drittgrößte Anbaufläche gentechnisch veränderter Pflanzen. Die Gentechnikindustrie versucht die Menschen von den angeblichen Vorteilen dieser Technologie zu überzeugen. Dennoch wächst die Kritik an Agro-Gentechnik, die meisten Menschen wollen keine gentechnisch veränderten Nahrungsmittel auf ihren Tellern. Ulrike Lange vom Rostocker Verein Soiziale Bildung zeigt in einem Vortrag mit anschließender Diskussion die Bedeutung von Gentechnik und ihre Folgen für Mensch und Natur auf.

 

22 bis 23 Uhr: Können Menschen miteinander auskommen?

 

Allein sind wir uns noch manchmal einig. Sobald andere Menschen dazukommen, wird das schon schwieriger. Gar nicht zu reden von einer Gruppe. Was können wir trotzdem miteinander anfangen? Gibt es eine Chance zur Kooperation? Vielleicht sogar auf Dauer? Oder sind wir zur Einsamkeit geboren? Dr. Jessica Stockburger betrachtet die Psychologie der Gruppe und der menschlichen Beziehungen.

 

 

Raum 124

 

 

19 bis 20 Uhr: Aus dem Alltag eines Entwicklungshelfers 

 

Die Tsunamikatastrophe in Südostasien löste 2004 weltweite Solidarität mit den betroffenen Menschen aus. Entwicklungshelfer blieben noch Jahre nach den Flutwellen in Ländern wie Indonesien halfen, die verwüsteten Gebiete wieder aufzubauen. Dr. Michael Kreuzberg arbeitete von 2006 bis 2008 für den Deutschen Entwicklungshilfedienst in Aceh/Indonesien und anschließend zwei Jahre in einem Klimawandel-Projekt auf Tarakan. In einem Vortrag berichtet er von seinen Erlebnissen und beantwortet Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklungshilfe.

 

20 bis 21 Uhr: Wie Bilder uns bewegen – die Psychologie des Filmerlebens

 

Bewegte Bilder motivieren unsere Gedanken und Gefühle. Warum ist das so? Werden wir manipuliert? Wie werden Videos gemacht und was machen Sie mit uns? Können wir mit Videos lernen? In einem Vortrag gibt Sven Harder anhand von Film-Beispielen und praktischen Übungen Antworten auf diese. Die Psychologie des Filmerlebens spricht er ebenso an wie 3D-Videos und Youtube als Lernplattform.

 

21 bis 22 Uhr: Aus dem Alltag eines Entwicklungshelfers 

 

Die Tsunamikatastrophe in Südostasien löste 2004 weltweite Solidarität mit den betroffenen Menschen aus. Entwicklungshelfer blieben noch Jahre nach den Flutwellen in Ländern wie Indonesien halfen, die verwüsteten Gebiete wieder aufzubauen. Dr. Michael Kreuzberg arbeitete von 2006 bis 2008 für den Deutschen Entwicklungshilfedienst in Aceh/Indonesien und anschließend zwei Jahre in einem Klimawandel-Projekt auf Tarakan. In einem Vortrag berichtet er von seinen Erlebnissen und beantwortet Fragen zu den Möglichkeiten und Grenzen der Entwicklungshilfe.

 

22 bis 23 Uhr: Wie Bilder uns bewegen – die Psychologie des Filmerlebens

 

Bewegte Bilder motivieren unsere Gedanken und Gefühle. Warum ist das so? Werden wir manipuliert? Wie werden Videos gemacht und was machen Sie mit uns? Können wir mit Videos lernen? In einem Vortrag gibt Sven Harder anhand von Film-Beispielen und praktischen Übungen Antworten auf diese. Die Psychologie des Filmerlebens spricht er ebenso an wie 3D-Videos und Youtube als Lernplattform.

 

 

Foyerbereich, 1. Obergeschoss

 

18 bis 23 Uhr: Ausstellung 100% Erneuerbare Energien für Mecklenburg-Vorpommern

 

Der spürbare Klimawandel, hohe Energiepreise und Konflikte um Erdöl, Erdgas und Atomkraft sind Anlass darüber nachzudenken, ob eine vollständige Abkehr von fossilen und atomaren Energieträgern und ein Umstieg auf erneuerbare Energien notwendig sind. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl jährt sich 2011 zum 25. Mal. Dies ist Anlass für die Heinrich-Böll-Stiftung M-V mit der Ausstellung für den Einsatz erneuerbarer Energien in Mecklenburg-Vorpommern zu werben. Sie liefert Informationen zu verschiedenen erneuerbaren Energieträgern: Wind, Biomasse, Sonne, Geothermie und Wasser. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, die Steigerung der Energieeffizienz und die Umsetzung von Maßnahmen zur Energieeinsparung bieten eine Entwicklungsperspektive für unser Land. Christine Decker von der Heinrich-Böll-Stiftung M-V und Johann-Georg Jaeger führen 19 und 20 Uhr durch die Ausstellung und diskutieren mit den Besuchern über das Potenzial erneuerbarer Energien. 


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